Heft #04/2017

Geschrieben am 20.07.2017
von Dennis Peizert


Liebe Leser,

in Cervantes Meisterwerk Don Quijote sagt Sancho Panza an einer Stelle zu seinem Herrn: „Auf einem guten Boden kann man einen guten Bau aufführen, und der beste Boden und Baugrund auf Erden ist das Geld!“ Wenn dem so ist, muss man sich ja derzeit um den Bahnbau keine Sorgen machen. 7,5 Milliarden Euro fließen allein 2017 in Modernisierung und Aus- bau der Schiene – eine Rekordsumme. Kopfschmer- zen dürfte Unternehmen eher die Frage bereiten: Wie an all das viele schöne Geld gelangen? Frei nach Goe- the gilt: Erfolg hat drei Buchstaben: BIM! Am Building Information Modeling führt bald kein Weg mehr vorbei. Ab 2020 wird digitales Bauen in der Branche mehr oder weniger Pflicht. Was das für Unternehmen bedeutet und wie sie den Umstieg managen, das ist die Aufmacher-Story dieser Ausgabe (ab Seite 10).

Eine Schattenseite des Baubooms ist: Es gibt Baustellen – also baustellenbedingte Zug-Verspätungen. Denen will DB-Infrastrukturboss Pofalla nun mit einer schnellen Eingreiftruppe zu Leibe rücken. Ob das hilft? Vielleicht. Nörgler gibt es praktisch ja immer. Großprojekte etwa rufen Nimbys und Neinsager auf den Plan – um diese Brüder im Geiste der berühmt- berüchtigten schwäbischen Zauneidechse zu besänfti- gen, braucht es andere Strategien (ab Seite 28). 

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